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Männer...

Männer...

Filmrezension

Was tun, wenn die Frau einen Lover hat? In Doris Dörries Komödie „Männer“ (1985), die dieses Jahr ihr 35. Jubiläum feiert, entscheidet sich unser Protagonist Julius Armbrust (Heiner Lauterbach) für eine sehr außergewöhnliche Lösung. Dazu muss man sagen, dass Julius eigentlich alles hat, was man sich wünschen kann – er ist erfolgreicher „Werbefuzzi“, Mitte 30, verheiratet mit Paula (Ulrike Kriener) und Vater von zwei Kindern. Außerdem kommen neben Geld, Erfolg und Familie auch noch diverse, kleine Affären hinzu.

 

Keine Frage: Julius bekommt von seiner Frau Paula eigentlich nur das, was er schon längst verdient hat. Trotzdem wurmt es ihn unglaublich, als er an seinem zwölften Hochzeitstag erfährt, dass sie neuerdings einen Liebhaber hat. Und dazu noch einen Althippie!! Stefan (Uwe Ochsenknecht) ist zwar der gleiche Jahrgang wie Julius, aber in dessen Augen auf ganzer Linie ein Verlierer. Arbeitslos, etwas zu lässig, ohne Drive. Julius beschließt, nicht ganz so schnell aufzugeben.

 

Aus Rache zieht Julius unter einem Vorwand eine Weile in die WG von seinem Nebenbuhler. Der absurde Plan: aus Stefan, dem notorischen Arbeitsverweigerer, einen ehrgeizigen Yuppie zu machen – und so für Paula uninteressant. Doch dann geschieht das, was niemand erwartet hätte. Julius und Stefan entwickeln eine Männerfreundschaft. Und auch Paula findet den neuen WG-Bewohner nicht uninteressant. Doch warum trägt er immer eine Gorillamaske, wenn sie vorbeikommt?

 

Ein Klassiker unter den Beziehungskomödien und ein echter 80er-Hit: Mit „Männer“ schrieben die Regisseurin und ihre Darsteller nicht nur Filmgeschichte, sondern konnten sich auch den deutschen Filmpreis 1986 sichern. Kurz gesagt: Schauen lohnt sich!

 

Bildquelle: “Männer“, 1985 © Olga Film, Zweites Deutsches Fernsehen

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