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Der Herr der Ringe

Filmrezension

Der Herr der Ringe

2021 neigt sich dem Ende zu. Das heißt auch: Es ist nun 20 (ZWANZIG!) Jahre her, dass der erste „Herr der Ringe“-Film in die Kinos kam. Wie ist das möglich? Und bevor die Nerds uns überfallen: Wir sprechen von „Die Gefährten“ von Regisseur Peter Jackson. Natürlich wissen wir auch, dass das streng gesehen nicht die erste Verfilmung der Bücher war (sondern Ralph Bakshis Zeichentrickversion von 1978).

Als Verfilmung des ersten Kapitels des unglaublich einflussreichen Epos von J.R.R. Tolkien (erstmals 1954 veröffentlicht) feierte „Die Gefährten“ am 10. Dezember 2001 im Odeon-Kino am Leicester Square London seine Premiere. Von dort aus verbreitete sich der Film wie ein Lauffeuer. In Kinos auf der ganzen Welt spielte das Meisterwerk insgesamt fast 900 Millionen Dollar ein – ohne die beiden anderen Teile oder die Gewinne aus dem Verkauf von DVDs, T-Shirts, Gadgets und dergleichen. Praktisch über Nacht hat der Film Neuseeland zu einer neuen Tourismusstrategie verholfen: Als Drehort des idyllischen Auenlandes, in dem Frodos Abenteuer beginnt, waren die Möglichkeiten in Sachen Attraktionen plötzlich grenzenlos. Und die Maschinerie steht bis heute nicht still: Nach drei weiteren Filmen rund um den „Hobbit“ plant Amazon für 2022 den Start einer Serie – dieses Mal soll es um die etwas älteren Geschichten aus „Das Silmarillion“ gehen.  

Aber lass uns nochmal zurückgehen.  

Nicht jeder ist ein Fan von „Der Herr der Ringe“. Aber für diejenigen, die es lieben – und insbesondere für diejenigen, die mit den Verfilmungen aufgewachsen sind – spielt „Die Gefährten“ eine ganz besondere Rolle. Im Kontext gesehen kam der Film zu einer Zeit, in der das Erwachsenwerden nicht immer einfach war. Die Welt veränderte sich rasant – und das nicht nur zum Besseren. Da musste man viel Flexibilität und Verständnis mitbringen. Natürlich war 2001 auch das Jahr des ersten Harry-Potter-Films. Beide Filme schaffen es, High-Fantasy-Eskapismus, Spannung, Feelgood-Momente und die Idee der klassischen Heldenreise zu einem optimistischen Abenteuer zu vereinen. Und genau das ist es, was zuletzt auch die „Herr der Ringe“-Reihe zu den perfekten Weihnachtsfilmen macht. Wer also genug von den Kochshows hat und sich in eine wunderbare Welt fallen lassen möchte, sollte Freunde und Familie vor der Glotze versammeln und einfach mal wieder Play drücken.  

Warum wir uns eigentlich entschieden haben, „Herr der Ringe“ in unserem letzten Friends Magazin des Jahres zu feiern? Weil wir bei Penta das Reisen lieben. Und – Weihnachten hin oder her – am Ende des Tages ist das Meisterwerk vor allem der ultimative Reisefilm. Im Ernst! Denk doch mal darüber nach: Frodo und seine Entourage waren sechs Monate lang zu Fuß unterwegs und legten dabei über 2100 Meilen zurück – latschten also eine Strecke wie von Berlin nach Madrid. Und dabei wurden sie auf Schritt und Tritt von bösen Kreaturen angegriffen (aber konnten auch einige beeindruckende Landschaften genießen). Wie kann einen das nicht dazu inspirieren, sofort selbst aufzubrechen? Am besten suchst du dir sofort dein nächstes Reiseziel auf unserer Website aus. Wer zu Fuß kommt, kriegt Extrapunkte für die originalgetreue Nachstellung. Aber keine Angst: Der Weg ist wahrscheinlich frei von Kreaturen – und das Auge von Sauron wird es auch nicht bemerken, wenn du mit der einen oder anderen Zugfahrt schummelst. Nur die Kumpels, die solltest du mitnehmen. Das kann schließlich am Ende den Unterschied machen, sagt Sam.   

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