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Happiest Season

zwei Frauen umarmen sich vor einer Weihnachtsbeleuchtung und schauen etwas an

Schwuppdiwupp ist der Dezember da. Die Festtage stehen vor der Tür – und passend dazu haben wir diesen Monat natürlich einen Weihnachtsfilm für die Good Vibes-Filmrezension ausgesucht. Es gibt ja unglaublich viele Weihnachtsfilme, von Home Alone und Stirb Langsam (auch ein Weihnachtsfilm!) bis zu It's a Wonderful Life und vielen mehr, und gerade die Liste der Klassiker ist umfangreich und scheinbar endlos. Deswegen haben wir uns – getreu dem Penta-Spirit und unserem Bauchgefühl – für ein etwas übersehenes Glanzstück dieses Genres entscheiden.

 

Happiest Season hat die Zutaten und das Ensemble, die man für einen großen Weihnachtsfilm braucht. Doch da die Dreharbeiten Anfang 2020 abgeschlossen wurden, kam der Film nicht wie erwartet in die Kinos (denn die hatten aufgrund von Covid-19 zu), sondern wurde lediglich digital veröffentlicht. Aber Weihnachtsschwamm drüber – lasst uns lieber für festliche Laune sorgen und mehr über diesen Film erzählen.

 

In den Hauptrollen spielen Kristen Stewart und Mackenzie Davis Abby und Harper, ein charmantes und sehr verliebtes Paar, das die Weihnachtstage bei der Familie von Harper verbringen will. Dabei gibt es nur ein Problem: Harpers Familie weiß nicht, dass Harper lesbisch und Abby ihre Partnerin ist. So kommt es für beide zu einem Weihnachtsfest, dass nicht unterm Weihnachtsbaum, sondern im sprichwörtlichen „closet“ stattfindet.

 

Daraus ergibt sich vor dem unausweichlichen Coming-Out erstmal eine Vielzahl von Höhen und Tiefen, Familiendramen und peinlichen sowie hochemotionalen Momenten, die mal rührend und mal verdammt lustig sind. Da es sich um eine romantische Weihnachtskomödie handelt, wimmelt es auch nur so von Klischees (im besten Sinne), bis der Film pünktlich am Weihnachtsmorgen sein wundervoll glückliches Ende findet. Was wir dabei besonders feiern? Dass Happiest Season trotz des großen Budgets kein heteronormaler Film ist und dass die Gags wirklich lustig sind.

 

Zudem werden unsere beiden Hauptfiguren von einer herausragenden Besetzung unterstützt. Harpers konservative Familie besteht aus Victor Garber als Vater und patriarchalischem Möchtegern-Politiker, Mary Steenburgen als Mutter und imagebesessener Ehefrau und zwei Schwestern, gespielt von Alison Brie und Mary Holland (die gemeinsam mit Regisseurin Clea DuVall das Drehbuch schrieb). Die beiden letzteren sorgen nicht selten dafür, dass es über die Feiertage alles andere als glatt läuft. Ebenfalls müssen sich Abby und Harper mit Aubrey Plaza, die als heimliche Ex-Freundin brilliert, und Dan Levy, der als Abbys schwuler bester Freund mit seinen klugen Ratschlägen für viele komödiantische Momente sorgt, das Rampenlicht teilen.

 

Obwohl dieser Film in den bewährten Rahmen einer Weihnachts-Romcom passt, schafft er es trotzdem, frisch zu wirken. Er ist unterhaltsam und rührend – und doch alles andere als seicht. Denn dank des zentralen Themas eines schwierigen Coming-Outs geht der Film erzählerisch über das gängige „An Weihnachten geht es nicht nur um Geschenke“ hinaus. Wir lernen viel eher, wie wichtig es ist, sich treu zu bleiben und authentisch zu sein – ein Ethos, den wir bei Penta hundertprozentig vertreten können.

 

Für uns hat dieser Film außerdem einen echten Feelgood-Faktor – vielleicht so, wie unsere Sofas in der Pentalounge oder unsere Betten auf den Zimmern. Nur, dass die natürlich keine überraschenden Höhen und Tiefen aufweisen. Wenn du also in Weihnachtslaune kommst, können wir dir Happiest Season auf jeden Fall ans Herz legen. Er ist online als Stream verfügbar und gut investierte Adventszeit.  

  

Bildquelle: “ Happiest Season - Trailer (Official) • A Hulu Original ” uploaded to youtube by Hulu

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