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Ferien

Ein Standbild aus dem Film „The Holiday“ mit den Schauspielern Cameron Diaz und Jack Black

Manchmal braucht man einfach eine Portion festlichen Kitsch zu Weihnachten

Seien wir mal ehrlich – romantische Komödien sind normalerweise nicht so unser Ding. Wir schauen eher nochmal Stirb langsam oder Und täglich grüßt das Murmeltier, als irgendetwas mit Zufallsbegegnung und Happy End. Aber wisst ihr was? Es ist Weihnachten. Und wenn es jemals eine Zeit gibt, sich auf etwas Warmes, Kuscheliges und unbestreitbar Kitshiges einzulassen, dann jetzt. Deshalb geht's in unserer Good Vibes Review diesen Monat um Nancy Meyers' Weihnachts-Wohlfühlfilm von 2006 – Liebe braucht keine Ferien.

 

Der Film aus dem Jahr 2006 bringt eine absolut hochkarätige Besetzung zusammen: Kate Winslet, Cameron Diaz, Jude Law und Jack Black (ja, genau der Jack Black). Die Prämisse ist herrlich simpel – zwei Frauen auf gegenüberliegenden Seiten des Atlantiks, beide mit gebrochenem Herzen, beschließen über die Weihnachtszeit ihre Häuser zu tauschen. Amanda (Diaz), eine erfolgreiche Trailerproduzentin aus LA, fliegt in ein gemütliches englisches Cottage in Surrey, während Iris (Winslet), eine liebeskranke Journalistin, in Amandas unmöglich glamouröser Villa im sonnigen Kalifornien Zuflucht sucht. Natürlich entflammt auf beiden Seiten des Teichs die Romantik.

 

Was Liebe braucht keine Ferien so gut funktionieren lässt – und warum er fast zwei Jahrzehnte später zu einem festen Weihnachtsfavoriten geworden ist – ist, dass er nicht versucht, etwas anderes zu sein als das, was er ist. Eskapismus vom Feinsten. Die Cottages sind unmöglich charmant, die Weihnachtslichter funkeln genau richtig, und selbst die Komplikationen fühlen sich... nun ja, unkompliziert an. Kate Winslet bringt echte Wärme und Verletzlichkeit in die Rolle der Iris, während Jack Black überraschend süß als Miles ist und beweist, dass er mehr draufhat als nur seine übliche manische Energie. Auf der anderen Seite liefert Jude Law als Graham maximalen Charme (komplett mit entzückenden Kindern), und Cameron Diaz darf sowohl ihr komödiantisches Talent als auch echte Emotionen zeigen.

 

Eines der denkwürdigsten Elemente des Films ist Eli Wallach als Arthur, der ältere Drehbuchautor, der sich in LA mit Iris anfreundet. Ihre gemeinsamen Szenen verleihen dem Film eine unerwartete Tiefe, die über pure Fluffigkeit hinausgeht, und erinnern uns daran, dass großartige Geschichten – ob auf der Leinwand oder im Leben – von Verbindung, Timing und dem Mut, Chancen zu ergreifen, handeln.

 

Fun Fact: Das bildschöne englische Cottage existiert gar nicht wirklich. Es wurde eigens für den Film auf einem Feld bei Godalming in Surrey gebaut und später wieder abgebaut. Sorry, dass wir die Magie zerstören, aber ihr werdet es nicht auf Airbnb finden.

 

Ist Liebe braucht keine Ferien vorhersehbar? Absolut. Wisst ihr nach den ersten fünfzehn Minuten genau, wie er endet? Wahrscheinlich. Spielt das irgendeine Rolle, wenn ihr es euch auf dem Sofa mit einem Lebkuchen und einer Tasse von irgendetwas Warmem gemütlich macht? Kein bisschen. Manchmal braucht man kein bahnbrechendes Kino – sondern einen Film, der einem ein gutes Gefühl gibt, einen daran erinnert, dass Neuanfänge möglich sind, und einen vielleicht, nur vielleicht, an ein bisschen Weihnachtszauber glauben lässt.

 

Apropos Häusertausch und Tapetenwechsel... Ihr müsst keinen transatlantischen Wohnungstausch organisieren, um zu Weihnachten einen Szenenwechsel zu bekommen. Wir haben über 14 Hotels in ganz Europa, die euch diese frische Perspektive geben können – ganz ohne den Stress internationaler Haustauschabkommen. Und das Beste? Wir versprechen, dass wir nicht in eure Wohnung einziehen, während ihr weg seid. Findet euren festlichen Rückzugsort hier.

 

Still-Credits: “New Years Eve Celebrations | The Holiday | Love Love” hochgeladen auf YouTube von Love Love

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