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KennyHoopla

Rezension von Survivor’s Guilt

KennyHoopla

Neues Jahr, neue Stimmen. Zur Feier des Neuen Jahres brechen wir kurz mit unserer Tradition, wichtige Jubiläen in der Musik- und Filmgeschichte zu feiern. Stattdessen stellen wir euch einen vielversprechenden jungen Künstler vor. Einer, der in den letzten Jahren ordentlich für Furore gesorgt hat. Und einer, der 2020 eines unserer Lieblingsalben veröffentlicht hat. 

Nämlich KennyHoopla, der mit seinem Album „Survivors Guilt: The Mixtape” auf die zwei Vorgänger-EPs noch eins draufsetzte und sich so zum sofortigen Ruhm (im Alternative-Bereich) verhalf. Der 1997 in Cleveland geborene Kenny (eigentlich Kenneth La'ron) ist inzwischen ins frostige Wisconsin umgezogen, wo er seit 2016 Musik macht. 

Bist du über 30, fragst du dich wahrscheinlich gerade „Kenny wer?“. Aber das ist kein Grund, die Good Vibes diesen Monat zu überspringen. Obwohl Kenny eine Ikone der Generation Z ist, bietet er auch der Generation Y viel Identifikationsfläche. Das macht er mit einem Musikstil, der 00er-Jahre-Pop-Punk, Indie-Rock, Hip-Hop und viele weitere Einflüsse erstaunlich gekonnt vereint. Hört sich bizarr an? Dann überzeuge dich am besten selbst. Aber wundere dich nicht: Seine Single „Estella“ hat bereits 3 Millionen Klicks auf Youtube und 62 Millionen Streams auf Spotify.  

Im Video kommt dir der Typ am Steuer bekannt vor? Der gute alte Travis Barker von Blink 182 ist Kennys größter Verfechter. Und schafft damit einen dieser seltenen Momente, in denen sich die Zeit zu biegen scheint und eine neue Energie es schafft, das sagenhafte Gefühl eines nostalgischen Revivals zu vermitteln. Vielleicht trägt die Pandemie dazu bei? Schließlich können wir es alle nach diesen endlosen Lockdowns und Regelungen kaum erwarten mal wieder wie früher (oder ganz früher in der sorgenfreien MTV-Ära) zu feiern und zu tanzen.  

Natürlich macht KennyHoopla nicht nur oberflächliche Partyhymnen. Ganz im Gegenteil! Wie Interviews mit Kenny zeigen: Er hat viel und Tiefgründiges zu sagen und keine Angst davor, sich zu öffnen und durch seine Texte verwundbar zu machen. Auch, wenn er selbst betont, dass er voll in die Ästhetik und den Sound der Nullerjahre eintaucht. Wir finden: Kenny wirkt in seiner Unaufdringlichkeit und entwaffnenden Ehrlichkeit extrem zeitgemäß. Und genau das ist es, was wir bei Penta am meisten an ihm mögen. 

P.S. Du bist neugierig geworden? Dann starte deine Entdeckungsreise doch damit, in unsere Januar-Ausgabe von Penta Sounds reinzuhören. Dort stellen wir KennyHoopla und natürlich noch viele andere Newcomer vor. Wir sagen schon mal: Gern geschehen! 

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