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Fever Pitch

Filmrezension

Zwei Männer, die zu Hause auf der Couch fernsehen

Wie du vielleicht schon auf unserer Website oder auf unseren Social-Media-Kanälen gesehen hast, hat uns aktuell das Fußballfieber gepackt. Und kaum sind die Endspiele der Champions League und der Europa League vorbei, schauen wir schon voller Vorfreude auf die diesjährige Heim-EM. Da war die Rezension eines Fußballfilms quasi vorprogrammiert!

 

Genretechnisch gesehen ist Fever Pitch eigentlich eine romantische Komödie. Doch ob es dabei um die Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau oder Mann und Fußballverein geht, ist unserer Meinung nach Interpretationssache.

 

Im Film spielt Colin Firth die Rolle des Paul, eines Englischlehrers und mega-besessenen Fußballfans, dessen ganzes Leben sich um sein Team Arsenal dreht. Ruth Gemmell spielt Sarah, eine neue Lehrerin an der gleichen Schule, die absolut kein Interesse an Fußball hat. Die erst frostige Beziehung der beiden entwickelt sich trotz allem schließlich zur Romanze, bei der Pauls Fanatismus immer wieder für Hindernisse sorgt.

 

Ohne den Film spoilern zu wollen: Du kannst dir sicherlich denken, dass es schließlich zum Happy End kommt. Aber der Weg dahin, der eng mit Arsenals Erfolgsreise zum berühmten Titelgewinn 1988/89 inklusive dramatischem Last-Minute-Sieg am letzten Saison-Spieltag verwoben ist, macht Fever Pitch so unglaublich besonders.

 

Gerade das Zitieren von realen Erlebnissen und Einbinden von echtem Filmmaterial hebt ihn von vielen anderen Sport- und Fußballfilmen ab. Statt irgendeiner Fantasy-Story, in der ein Außenseiter das Siegestor gegen ein Team von Schurken schießt und damit den Tag rettet, beschert uns Nick Hornby eine echte, glaubwürdige und absolut menschliche Geschichte, in die wir uns nahtlos reinfühlen können.

 

Darüber hinaus glänzt Fever Pitch noch mit charmanter und angenehmer Ästhetik, einem anständigen Soundtrack und natürlich großartigem Humor, wie es sich für einen britischen Film aus den Neunzigern gehört. Keine Frage: Wir sind Fans.

 

Und nicht die Einzigen. Der Film war so beliebt, dass es 2005 sogar ein amerikanisches Remake gab – allerdings mit anderer Besetzung und Baseball anstelle von Fußball. Nicht schlecht, aber wir halten uns lieber an das Original.

 

Auch wenn dieser Film für dich und deine fußballbegeisterten Besten leichter nachvollziehbar sein mag, bietet er auch für Nicht-Fußballfans 90 Minuten herzerwärmendes, unterhaltsames Kino (plus Nachspielzeit). Und stimmt sicherlich auf eine Heim-EM ein , die bei uns allen das Fußballfieber auslöst. Wir sehen uns bei den Spielen in der Penta Lounge!

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