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Ein Gespräch mit Will Reynolds

Ein Gespräch mit Will Reynolds

Ein Gespräch mit Will Reynolds

Wer kurz nach unten scrollt, wird gleich entdecken: Wir haben eine neue Rubrik. Ab sofort bieten wir jeden Monat mit „Penta Sounds“ eine passende Playlist. Und einer der Köpfe dahinter ist dieses Mal auch verdient unser Mover & Shaker. Will Reynolds ist Musikkurator bei Imagesound. Was er genau macht? Er findet für jede Tageszeit, jeden Raum und jede Marke den besten Soundtrack, um die optimale Atmosphäre zu erschaffen. Ist das nicht der beste Job der Welt? Imagesound machen Musik speziell für Hotels. Und wir finden: Das machen sie besser als die anderen. Die coolen Beats, die du in der Pentalounge genießt? Genau, die sind von denen.

 

Spiele am besten unsere Spring Thing Playlist ab, während du bei diesem Interview Will kennenlernst.

 

Penta: Wie findest du Gartenzwerge?

Will: Ich muss zugeben, über Gartenzwerge habe ich noch nie wirklich nachgedacht. Aber ich bin ein großer Wallace & Gromit-Fan, wo ja auch viele Zwerge vorkommen. Daher würde ich sagen: Sofern es sich nicht um Claymation-Zwerge in komischen oder dramatischen Szenen handelt, interessieren sie mich nicht sonderlich. Und ich kann nur hoffen, dass mir niemand einen zum Geburtstag schenkt.

 

Penta: Wo fühlst du dich zuhause? Wo ist deine „Hood“?

W:   Auf jedem Musikfestival. Ob ein großes, wie Download oder Glastonbury, oder ein lokales Bluesfestival in meiner Heimatstadt Newcastle: Ich finde, Festivals sind das perfekte temporäre Zuhause und machen jeden zu einem besseren Menschen. Es gibt nichts Schöneres, als mit Freunden im Sonnenschein zu entspannen (obwohl das in England leider selten ist!), großartige Musik aller Genres zu genießen, Bier aus Pappbechern zu nippen und musikalische Neuentdeckungen zu machen, die einen auf eine ganz neue Reise schicken. Ich liebe es, mich in einem Festival zu verlieren und die Außenwelt für ein paar Tage zu vergessen. Mit zunehmendem Alter nimmt meine Liebe zum Campen allerdings rapide ab. Ich bin aber ein großer Fan davon, nach einem perfekten Tag in mein gemütliches Hotelzimmer zu kommen, zu duschen und mich ins frisch gemachte Bett zu legen.

 

Penta: Erzähle uns von einem Projekt, das dich zurzeit beschäftigt.

W:  Ich suche und entdecke ständig Musik – alte wie auch neue. Und mit Penta an den neuen „Penta Sounds“-Mixen zu arbeiten hat mir nun ermöglicht, all diese großartigen Songs mal zu teilen. Das Beste daran: Es fühlte sich nicht wirklich wie Arbeit an, da ich beim Kuratieren in Künstler und Tracks aus der gesamten Musiklandschaft reinhören durfte. Mit unserer allerersten Playlist ("vol. 1 - Spring Thing") haben wir diesen Monat versucht, die Energie des Frühlings einzufangen. Dazu haben wir uns auf klassische Soul-Songs fokussiert und diese durch modernere elektronische Musik ergänzt. So entsteht ein entspannter Sound-Mix. Und genau dieses Vermischen von Genres, das fasziniert mich wirklich. Ich frage mich: Was können wir mit der Playlist als nächstes machen? Welche Tracks können wir noch ausgraben? Es bleibt spannend.

 

Penta: Wer sind deine Vorbilder?

W:  Definitiv Bruce Dickinson, Lead-Sänger von Iron Maiden. Jeder, der als Frontman einer Metal-Band über antike Geschichte singen, sein Land im Fechten repräsentieren, das Tour-Flugzeug selber fliegen und in seiner Freizeit noch Bier brauen kann, muss in meinem Buch eine Inspiration sein!

 

Penta: Sage unseren Lesern in zehn Sekunden, warum es sich lohnt dich im Auge zu behalten. 

W:  Ich habe noch nie eine Musikrunde bei einem Kneipenquiz verloren. Daher bin ich eine Bereicherung für jedes Quiz-Team und aufgrund meines Nerd-Wissens auch bei den Film- und Fernsehrunden nicht zu unterschätzen. Nur buchstabieren sollte man mich nichts lassen!

 

Penta: Wen hast du als letztes angerufen?

W:  Ich wünschte wirklich, ich könnte hier eine abenteuerliche Antwort geben. Aber tatsächlich war es meine Frau und wir haben die Fliesen für unsere neue Küche besprochen. Offenbar gibt es mehr Beigetöne, als mir bewusst war...

 

Penta: Pizza oder Burger?

W:  Pizza. Zweifellos. Es gibt kaum ein Gericht, das vielseitiger ist. Man kann ein Stück auf die Hand nehmen, die Pizza gemütlich mit Freunden teilen oder – wenn es Not tut – das ganze Ding alleine essen. Und erst der Belag! Vom kompletten englischen Frühstück mit Wurst und Ei bis hin zu nordafrikanischer Tajine oder der oft verschmähten Pizza Hawaii ist alles erlaubt. Ich liebe die Pizza Hawaii ja. Nicht zuletzt, weil von der auf den meisten Partys immer noch ausreichend übrig ist.

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